Eat healthy

Warum ich mich zu 99% rein pflanzlich ernähre?

26. September 2019

Nein, ich esse nicht nur Gras und Körner 🙂

Seit meiner Ernährungsumstellung vor 9 Jahren habe ich mich grundsätzlich sehr bewusst und gesund, mit einem hohen Obst- und Gemüseanteil ernährt. Ein täglicher Bestandteil jeder Mahlzeit waren auch tierische Produkte. Sei es morgens zum Frühstück mein damals so geliebter körniger Frischkäse mit Haferflocken und Obst, oder abends eine Gemüsepfanne mit Garnelen, Fisch oder Hähnchen oder ein Omelette mit Gemüse und manchmal ein Steak.
Milch habe ich nie wirklich viel getrunken, hatte den Milchprodukt-Konsum ja aber trotzdem relativ hoch, durch Joghurt, den körnigen Frischkäse und auch normalen Käse.

Als ich dann mit Krafttraining anfing habe ich natürlich geschaut, dass ich möglichst eiweißreich esse – und meine Ernährung noch mit Whey-Eiweißshakes und Proteinriegeln auf Milcheiweißbasis ergänzt. Also eigentlich eine Ernährung, wie sie viele viele Menschen die ich kenne ganz normal konsumieren.

Was mich immer gewundert hat war mein, trotz der gesunden Ernährung und der vielen Bewegung relativ hoher Cholesterinspiegel. Zwar war nur der „gute“ HDL-Wert, aber trotzdem. Das Gesamtcholesterin war im Schnitt mit 256 doch ziemlich erhöht, und das obwohl ich nie fettreich gegessen habe. Für mich ein totales Rätsel.

Irgendwann empfahl mir eine gute Freundin hinsichtlich des Intermittierenden Fastens das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Dr. Michalsen aus der Berliner Charité.

Seine Empfehlungen hinsichtlich Lebensstil und Ernährung sind klasse, und das Buch brachte mich auf jeden Fall zum Nachdenken. Er selbst praktiziert eine rein pflanzliche Ernährung und hat auf diese Weise schon vielen seiner Patienten helfen und sie heilen können. Seine Kernaussagen zum Thema gesunder Lebensstil sind die weitestgehende bis völlige Reduktion tierischer Proteine aus der Ernährung, genügend Bewegung an der frischen Luft, und „aktive“ Entspannung in Form von Meditation.

Zu dem Zeitpunkt war es für mich allerdings noch undenkbar, Fisch oder Milchprodukte aus meiner Ernährung zu verbannen, Fleisch war allerdings schleichend sowieso schon weniger geworden.

Im Juli 2018 bin ich mehr oder weniger durch Zufall über den Film „Gabel statt Skalpell“ gestolpert… und habe schon während des Schauens für mich entschieden, nie wieder Fisch, Fleisch oder Wurst zu mir zu nehmen.

Die Folgen für unsere Gesundheit sind verheerend, wenn man sich mal darüber informiert, was eine saure Ernährung und dauernde Entzündungen im Körper anrichten. Die studienbasierten Fakten zum Thema Fleisch- und Milchkonsum, die Auswirkung auf unsere Cholesterin- und Blutwerte, die verwendeten Antibiotika, die Fischzuchtanlagen wo tausende von Fischen dichtgedrängt in einer Brühe aus Antibiotika und Fischfutter schwimmen, unter Ihnen tote Fische, Exkremente und weiss Gott was noch alles. Die Art und Weise der Wurst- und Fleischproduktion und der Umgang mit den Tieren (auch in Bioqualität) hat mir den Atem stocken lassen. Mal abgesehen von den ganzen Zusatzstoffen und Nitraten die in Wurstwaren zum Einsatz kommen und die an sich ja schon gesundheitsschädlich sind. Die WHO erklärte vor einer Weile rotes Fleisch und Wurst als krebserregende Produkte. Komisch dass man das kaum noch irgendwo liest oder hört.

Mir fiel es sprichwörtlich wie Schuppen von den Augen. Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs.. all diese Krankheiten von denen man meint „das kommt halt mit dem Alter“ sind maßgeblich von unserer Ernährung beeinflusst. Die weltberühmte riesige „China Study“, die belegt dass die Asiaten beispielsweise kaum Fälle von verschiedenen Krebsarten aufwiesen, die hier in Europa und Amerika an der Tagesordnung sind – einfach weil sie keine Milchprodukte und kaum Fleisch essen. Ziehen Asiaten dann in die westlichen Länder steigen auf einmal auch bei ihnen die Krebsraten rapide an.
Der Fakt dass man das Wachstum von Brustkrebszellen steuern konnte, je nachdem wieviel oder wenig tierisches Protein in Form von Milch der Person zusich nahm. Die Beispiele derer Menschen, deren Lebensqualität sich nach der Umstellung auf pflanzliche Ernährung um 180° gebessert hatte, die plötzlich wieder freie Arterien hatten und kein Risiko mehr, den nächsten und dann tödlichen Herzinfarkt zu erleiden. 

Das Aufzeigen der Tatsache, dass Nahrung Medizin sein kann und ist, und dass die falsche Nahrung dafür sorgt, dass wir Medizin benötigen um uns am Leben zu erhalten.

Gesundheit hängt nur zu ca. 15-20% von unserer genetischen Disposition ab. Die restlichen 80-85% steuern wir selbst – durch unsere Ernährung und unseren Lebensstil.

und hier gehts zum Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Gabel_statt_Skalpell

Diesen Oktober ist auch der Film GAMECHANGERS, eine Coproduktion von Arnold Schwarzenegger, Jackie Chan, Lewis Hamilton, James Cameron und vielen anderen Sportlern erschienen, der das gleiche Thema beleuchtet und unter sportlichen Gesichtspunkten erklärt. Superinteressant. https://gamechangersmovie.com/

Schau doch einfach rein und bilde Dir Deine Meinung 🙂 Es geht ja auch nicht drum, sofort und gleich alles tierische aus Deiner Nahrung zu verbannen, sondern eher, einen guten Mittelweg zu finden, vielleicht eher mal zu etwas pflanzlichem zu greifen und ein bisschen bewußter mit dem Thema Ernährung und den Auswirkungen auf Deinen Körper umzugehen.

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