Eat healthy Love the Dog

Weg mit der Waage!

27. September 2019

Irgendwann macht es einfach „Klick“!

Irgendwann war mir der ganze Hype um Essen und Kalorien zu bunt, und der dadurch verursachte Stress in der Küche und in meinem Leben zu groß geworden. Also musste eine Änderung her :)! Schweren Herzens …. weg mit der Waage! Sowohl mit der in der Küche, als auch der im Bad.

Hilfe! Ich, die jahrelang akribisch sowohl fast täglich mein Körpergewicht, als auch das der zu mir genommenen Lebensmittel dokumentiert hatte, sollte auf einmal beides lassen?! Die Entscheidung mein Essen und mich nicht mehr zu wiegen war ehrlich gesagt ein Riesenschritt zum Glück.

Eine Umstellung nach dem Aufstehen… Mein morgendlicher Waage-Stimmungsmacher (oder halt auch nicht, wenn da ein in meinen Augen zu hohes Gewicht auftauchte) sollte spurlos verschwinden? Woran sollte ich mich denn dann bitte stattdessen entlang hangeln? Gab mir doch diese Zahl an dem Tag die Sicherheit, hinsichtlich meiner Figur alles „richtig“ gemacht zu haben die Tage zuvor, und mich genug diszipliniert zu haben, genug Sport getrieben zu haben (um dann ruhigen Gewissens am Cheatday wieder voll zugreifen zu können).

Eigentlich, rückblickend betrachtet, der nackte Wahnsinn.
Aber mitten in diesem Kreisel gefangen und subjektiv betrachtet völlig logisch, oder?! 

Aufgrund der ganzen Wiegeaktionen der vorangegangenen Jahre kannte ich meinen Körper schließlich gut genug um zu wissen ob da signifikant Zuviel auf den Hüften war, oder eben nicht.

Sicherheit gab mir noch einige Zeit das Wiegen und Dokumentieren meiner Ernährung, immerhin war das der zweite „Garant“ zum vermeintlichen Glück, denn wenn am Ende des Tages weniger Kalorien da standen als ich wahrscheinlich verbraucht hatte war doch alles super und ich konnte ruhigen Gewissens ins Bettchen gehen.

Mittlerweile schaue ich einfach nur in den Spiegel und finde meist gut, was ich da sehe. Wohlfühlen beginnt in erster Linie in Deinem Kopf.
Und es ist lustig, es gab Tage an denen mich zB 59 Kilo total glücklich gemacht haben (als ich diese von 60 abgenommen hatte) und andere Tage, an denen 59 Kilo der Horror waren (als ich vorher 58 hatte). Eine völlig subjektive Betrachtungsweise einer ZAHL, mehr ist es am Ende des Tages doch nicht. Seitdem ich mich mit diesem Thema lockerer mache fällt es auch leichter, meine Form zu halten. Alles was zwanghaft ist artet in Stress aus, und das dieser nicht gut für uns ist wissen wir ja nun hinlänglich.

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