Eat healthy Über den Tellerrand ...

Es bewegt sich was :)

25. November 2019

In den letzten Wochen…

wurde ich von unfassbar vielen Menschen angesprochen. Viele erklären mir, dass Sie dank diesem Blog immer mehr über Ihre Ernährung nachdenken, darauf achten was Sie essen, weniger tierische Produkte zu sich nehmen und sich an neuen, gesunden Rezepten versuchen. Das ist eine super Resonanz die mich riesig freut!

Ich denke je „mehr“ wir sind, die umdenken, desto stärker wird die ganze Geschichte. Desto mehr tun wir Gutes für unsere Körper, und zeitgleich noch für unsere Umwelt. Das ist doch eine tolle Win-Win-Situation 🙂

Ich hatte aber auch gegenteilige Gespräche und irgendwie finde ich es immer wieder sehr traurig zu hören, dass in unserer Gesellschaft immer wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man, wenn man älter wird, halt Krankheiten bekommt. Das Diabetes und dessen Folgen, hohes Cholesterin, Gicht, Leberzirrhose, bestimmte Krebserkrankungen oder Übergewicht „einfach so“ kommen. Und dass man, wenn man älter ist, wie selbstverständlich andauernd irgendeine Tablette in sich reinschiebt. Dabei zählen all die oben genannten genannten Krankheiten laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu den ernährungsbedingten Krankheiten.

Laut europäischer Kommission sind in Europa ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung die Hauptursachen vermeidbarer Krankheiten und einer niedrigen Lebenserwartung. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist innerhalb Europas der Verlust vieler „Lebensjahre in Gesundheit“ häufig Erkrankungen zuzuschreiben, bei deren Entwicklung Ernährung eine bedeutende Rolle spielt.

Das vorbeugende Potenzial Deiner Ernährung trägt wesentlich dazu bei, Deine Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Die optimale Zufuhr aller Nährstoffe soll Risikofaktoren entgegenwirken und ernährungsabhängigen Krankheiten vorbeugen. Dazu kommt natürlich auch der Verzicht auf Nikotin, genügend Bewegung und der nur maßvolle Genuß von Alkohol. In Deutschland konsumieren die Menschen Ihre Kalorien meist über Brot, Milch und Milchprodukte wie Käse, Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren, Fette sowie Süßwaren. Die meisten Deutschen überschreiten den Richtwert von 30% Fett, konsumieren zu viel Zucker und Proteine – vor allem aus tierischen Produkten. 
Dafür werden viel zuwenig Ballaststoffe aufgenommen. Es sollten um die 50 gramm am Tag sein.. meist sind es nichtmal 20.

Die relativ einfach Lösung habe ich ja nun schon so oft aufgeführt, aber natürlich ist es nicht immer leicht, diese in Deinen Alltag zu integrieren. Mir ist das sehr bewußt, aber am Ende ist es der Griff im Supermarkt zu A oder B, der entscheidet. Das kostet nicht viel mehr Zeit und wo ein Wille, ist auch ein Weg. Mit Hilfe von etwas Planung in Form einem guten, gesunden Basic-Kücheninhalt und 2 Einkäufen in der Woche kannst Du Dich für den Alltag schon ganz gut aufstellen. Koche am Wochenende vor, und mache Mealprep. Es macht nichts wenn die Kollegen Dich angrinsen wenn Du Dein eigenes Essen mitbringst. Und das Argument, dass Du für die Kids kochst, und dass Du da halt die Pommes und Pfannkuchen grad mitisst weil es so praktisch ist zählt finde ich nicht – ich habe jahrelang für die Kinder meines Mannes anders gekocht als für mich, und die Mutter einer Freundin hat es in einem Haushalt mit 8 Kindern geschafft immer anders zu essen als die Kids.

Der Verzehr von
WENIGER
unverarbeitetem Essen, weniger Transfettsäuren, Zusatzstoffen, Zucker, Weißmehl und tierischen Produkten
und das MEHR an
Ballaststoffen, unverarbeiteter frischer Nahrung, Obst und Gemüse, Nüssen, Samen und gesunden Fetten wie zb Leinöl und Rohkost
helfen Dir, lange gesund und fit zu bleiben.

Und wenn Du später nicht mit dem Tablettenkästchen durch die Gegend rennst, und alle naselang eine davon nehmen mußt, dann bist Du Dir selbst sicherlich dankbar, dass Du früher gut auf Dich geachtet hast.
Lebensqualität definiert sich unter anderem auch durch die Abwesenheit von Krankheiten.

Und natürlich muss ich wieder den Bogen zur pflanzlichen Ernährung aufspannen. Wissenschaftliche Studien belegen eindrucksvoll, dass z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2 durch Änderungen des Lebensstils, vor allem durch eine Ernährungsumstellung auf pflanzliche Ernährung zurückgedreht werden können.

Was um alles in der Welt hält uns denn davon ab?
Hier siehst Du noch 3 Vorteile von pflanzlicher Ernährung:

ERSTENS:
Hohe Nährstoff- und geringe Energiedichte. Pflanzliche Ernährung versorgt Dich mit allen möglichen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen, ohne sich auf Deine Hüften zu schlagen. Wenn Du also ohnehin „etwas“ weniger“ werden möchtest, wären das zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

ZWEITENS:
Ungesunde Inhaltsstoffe sind nahezu nicht vorhanden. Da keine Transfette, Cholesterin, Zucker und gesättigte Fettsäuren in pflanzlicher Nahrung stecken bist Du hier für Deine Gesundheit auf der sicheren Seite.

DRITTENS:
Sich rein oder nahezu ausschliesslich pflanzlich ernährende Menschen leiden nachweislich seltener an Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und bestimmen Krebsarten.

Und etwas, was ich persönlich immer wieder feststelle: Das leichte, klare Gefühl, kein Tief nach dem Essen und die Freude beim Anblick eines „gesunden“ Tellers, bei dem es einfach Spaß macht zuzugreifen weil ich weiss dass das Essen super schmeckt und dabei noch so gut für meinen Körper ist.

Mach mit 🙂 Und berichte mir wie es sich anfühlt 🙂 Ich freue mich um jeden, der mich anspricht, mich nach Rezepten und Tipps fragt :)! Zusammen macht es mehr Spass um am Ende tust Du Dir etwas langfristig Gutes :)!

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